Love, Death & Robots Wiki
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Gute Jagdgründe (Englisch: Good Hunting) ist in der Standardreihenfolge der Episoden die achte Episode der ersten Staffel von Love, Death & Robots.

Zusammenfassung[]

Der Sohn eines Geisterjägers kommt überraschend einer gestaltverändernden Hulijing näher.

Handlung[]

Liang und sein Vater Renshu liegen im Hof eines Anwesens auf der Lauer. Sie sind Geisterjäger im Alten China und wurden beauftragt, eine Hulijing niederzustrecken, die den Sohn eines Händlers verzaubert haben soll. Dieser liegt gefesselt in seinem Zimmer und ruft nach Tsiao-Jung, der Hulijing. Als Tsiao-Jung schließlich den Hof betritt, um dem Sohn des Händlers einen Besuch abzustatten, greift Renshu sie an. Die Hulijing weicht seinen Angriffen mit Leichtigkeit aus und es kommt zu einem Schlagabtausch zwischen den beiden. Renshu ruft seinem Sohn zu, dass er die Flüssigkeit, Urin, die die beiden mitgenommen haben, auf Tsiao-Jung schütten soll, bevor sie sich verwandelt. Liang läuft auf sie zu, scheint jedoch wie von ihr verzaubert zu sein und starrt sie einfach an. Tsiao-Jung nutzt den Moment aus und will sich verwandeln, doch Liangs Vater reißt seinem Sohn den Topf Urin aus der Hand und schüttet ihn mitten während der Verwandlung auf sie drauf. Dadurch ist sie in ihrer Halbgestalt gefangen und flüchtet.

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Liang entschuldigt sich bei seinem Vater für sein Zögern, doch dieser nimmt bereits die Verfolgung auf. Die beiden verfolgen die Hulijing bis zu einem alten Tempel. Renshu befiehlt seinem Sohn, hinten rum zu gehen, um der Hulijing den Weg abzuschneiden. Hinter dem Tempel findet Liang Yan, Tsiao-Jungs Tochter. Yan konfrontiert ihn damit, wieso sie sie jagen würden. Liang wirft ihrer Mutter vor, sie habe den Sohn des Händlers verzaubert, doch Yan streitet das ab und erklärt, dass er sich in Tsiao-Jung verliebt habe und ihre Mutter nun diejenige war, die darunter leiden würde. Liang will das nicht glauben, doch Yan weist ihn daraufhin, dass Menschen sich genauso in Hulijings verlieben können, und bemerkt dabei seine eigenen Blicke auf sie. Bevor Liang erwidern kann, taucht Tsiao-Jung hinter ihnen aus dem Tempel auf und warnt ihre Tochter, wird jedoch wenige Sekunden später von Renshu enthauptet, der ihr gefolgt ist. Yan versteckt sich rasch, und Liangs Vater fragt seinen Sohn, ob er ein Junges von der Hulijing gesehen habe. Liang lügt und verneint das, wodurch er Yans Leben rettet. Die beiden sammeln Tsiao-Jungs Kopf ein und gehen sich ihre Belohnung holen.

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Fünf Jahre später verstirbt Liangs Vater. Liang vermisst ihn zwar, ist aber auch erleichtert, dass er gestorben ist, bevor die Welt modernisiert wurde. Es stellt sich heraus, dass Liang den Kontakt mit der Hulijing Yan aufrechterhalten und sich zwischen den beiden eine Freundschaft entwickelt hatte. Yan hat durch die Modernisierung Schwierigkeiten damit, sich zu verwandeln und auf Jagd zu gehen, weswegen Liang ihr Essen bringt und ihr hilft, zu überleben. Liang trifft sich mit ihr, um ihr zu sagen, dass er sich entschieden hat, ihr Heimatdorf zu verlassen und nach Hong Kong zu ziehen.

In Hong Kong beginnt er bei einer Bahnlinie unter dem Kommando ihrer englischen Kolonialherren zu arbeiten. Er verfügt über eine Affinität für Maschinen, die ihm dabei von großer Hilfe war. Mit seinem Verständnis für Maschinen beeindruckte er sogar seine englischen Arbeitgeber. Eines Tages läuft er auf dem Heimweg von der Arbeit an einer Gruppe von Männern vorbei, die eine Prostituierte belästigen. Er erkennt sie als Yan wieder und holt sie aus der Situation heraus. Die beiden reden darüber, wie es ihnen ergangen ist, und Yan erzählt ihm, dass sie sich nun gar nicht mehr in ihre wahre Gestalt verwandeln kann und in ihrem menschlichen Körper gefangen ist. Sie meint, dass sie nun genau das tun würde, wofür er einst ihrer Mutter vorgeworfen hatte – sie verzaubert Männer gegen Geld. Sie hasst ihr neues Leben und träumt davon, in ihrer wahren Gestalt in der Stadt Jagd auf all die Männer zu machen, die glauben, sie sei ihr Besitz.

Weitere Jahre vergehen und Liang entdeckte, dass er ein Talent für das Bauen von Robotern hatte. Eines Nachts bricht Yan bei ihm ein und bittet ihn um Hilfe. Er fragt sie, was los sei, und sie zieht ihren Mantel aus und entblößt ihren Körper. Liang ist entsetzt, als er feststellt, dass ihr Körper bis auf ihren Kopf eine Maschine zu sein scheint. Yan erzählt ihm, dass der Gouverneur von Hong Kong lange Zeit über ihr Klient war. Anfangs wirkte er wie ein Gentleman, da er zwar immer bezahlte, aber sie nie bedrängte. Eines Abends jedoch betäubte er sie und ließ ihren Körper in eine Maschine umbauen; anscheinend hatte er einen Fetisch für Maschinen, weswegen ihr menschlicher Körper ihn nie wirklich interessiert hatte. Irgendwann reichte es Yan dann und sie tötete ihn. Nun will sie jagen und sich an den Kolonialherren rächen.

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Liang verspricht ihr, ihr zu helfen, und baut ihren Körper um. Als Maschine kann sie sich nun endlich wieder von ihrer menschlichen in ihre wahre, fuchsähnliche Gestalt verwandeln. Liang wünscht ihr eine gute Jagd und sieht ihr nach, als sie von Haus zu Haus davonspringt.

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In der letzten Szene der Episode sieht man eine junge Frau verzweifelt vor englischen Männern davonrennen. Als sie sie in eine Sackgasse drängen und belästigen wollen, erscheint Yan hinter ihnen und greift sie an. Endlich kann sie sich wegen all dem Leid, das ihr angetan wurde, rächen.

Charaktere[]

Trivia[]

  • Hulijing (狐狸精) bedeutet auf Deutsch so viel wie "Fuchsfee". Hulijings sind Wesen der chinesischen Mythologie, die sowohl menschliche als auch fuchsähnliche Gestalt annehmen können – daher auch der Name "Fuchsfee".

Galerie[]

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